Für den Bau der 13 Stationen der ersten Moskauer Metrolinie wurden 70'000 Quadratmeter Marmor verwendet. Das Vorzeigeobjekt der Sowjetunion der 1930er-Jahre funktioniert auch heute noch reibungslos - ohne die Metro würde kaum ein Moskauer an sein Ziel kommen. Bei der Besichtigung der prachtvollsten Stationen auf der Ringlinie werden Sie sich fragen, ob Sie tatsächlich in einer U-Bahn-Station sind oder vielleicht in einem Palast. Beim Besuch des U-Bahn-Museums erfahren Sie Einzelheiten über die Geschichte des Jahrhundertprojektes: Wie wurde gebaut, weshalb so prachtvoll, von wem, wo wird heute noch am U-Bahn-Netz gearbeitet.
Damit Sie zwischendurch auch einmal das Tageslicht sehen - in Moskau kann man mit einer U-Bahn-Karte unbegrenzt lange fahren - wird die Fahrt an der Dreifachstation Kurskaja unterbrochen. Hier haben Sie Gelegenheit, ein anderes legendäres russisches Verkehrsmittel kennenzulernen: Am nahe gelegenen Jaroslaver Bahnhof beginnt die Transsibirische Eisenbahn, beeindruckend sind auch die majestätischen Gebäude des Leningrader und des Kasaner Bahnhofs, von wo aus die Züge nach St. Petersburg, bzw. die Tatarenhauptstadt Kasan abfahren. Achten Sie auf die Laufzeiten der Züge bis zu ihren Zielbahnhöfen, um sich der Größe Russlands bewusst zu werden.
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